Die Maßeinheit, in der die einzelnen Lehrveranstaltungen ausgezeichnet sind, ist der
Credit Point (CP). Ein CP entspricht einer studentischen Arbeitsbelastung (“Workload”)
von 30 Stunden. Insgesamt sind pro Semester 30 CP zu absolvieren – entsprechend
einer Arbeitsbelastung von 900 Stunden
![cssbody=[dvbdy1] header=[] body=[Mit einer Arbeitsbelastung von 1.800 Stunden im Jahr müssen Studierende nach den Vorgaben der KMK/HRK also deutlich mehr arbeiten als der durchschnittliche Arbeitnehmer]](http://fbw.fhws.de/img/i.jpg)
. Damit wir schon deutlich, dass der Selbst-lernanteil anteilig auch in der vorlesungsfreien Zeit erbracht werden muss. Die Arbeitsbelastung der Studierenden gliedert sich in den
Präsenzanteil, das sind z.B. Vorlesungen und andere Veranstaltungen in der Hochschule, die von Dozenten betreut werden, und in den
Selbstlernanteil, der von den Studierenden selbständig erbracht wird.
Für die rechnerische Bestimmung des Selbstlernanteils werden 15 Vorlesungswochen
je Semester zugrunde gelegt. Bei einer zweistündigen Vorlesung (2 SWS2) beträgt
der Präsenzanteil
15 Vorlesungswochen × 1, 5 Stunden = 22, 5 Stunden
Bei einer Vorlesung mit 4 SWS sind es demnach 45 Stunden usw. Gehen wir von einer
Vorlesung aus, welche mit 3 CP ausgezeichnet ist, so ist der Selbstlernanteil bei einer
Vorlesung mit 2 SWS dann
90 Stunden − 22, 5 Präsenzstunden = 67, 5 Stunden Selbstlernanteil
Wäre in derselben Lehrveranstaltung der Präsenzanteil durch eine vierstündige Vorlesung erbracht, so ergäbe sich ein Selbstlernanteil von 45 Stunden.